"Was gibt's noch?" - Das jüdische Jahr
Viktoria Ladyshenski erzählt, was traditionell zu den jeweiligen jüdischen Festen gegessen wird.
Foto: ©Jüdische Gemeinde Kiel und Region e.V.
Am 29. April 2026 luden die Jüdische Gemeinschaft Schleswig-Holstein und die Landesbeauftragte für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen erneut zu einem Gespräch mit Koscherem Imbiss ein.
Schon beim ersten Treffen im vergangenen Herbst bekamen die Teilnehmenden einen Einblick in die koschere Küche und erfuhren, wie die jüdischen Speisevorschriften im Alltag umgesetzt werden.
Bei der zweiten Veranstaltung unter dem Titel „Was gibt’s noch? – Das jüdische Jahr“ stand nun der jüdische Festkalender im Mittelpunkt. Viktoria Ladyshenski, Geschäftsführerin der Jüdischen Gemeinschaft Schleswig-Holstein, und Walter Joshua Pannbacker, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Kiel, nahmen die Gäste mit auf eine Reise durch das jüdische Jahr. Sie stellten zentrale Feiertage vor, erklärten deren Bedeutung und berichteten anschaulich, was traditionell zu den jeweiligen Festen auf dem Tisch steht.
Die Gäste erhielten nicht nur Einblicke in religiöse Traditionen, sondern konnten die vorgestellten Speisen auch selbst probieren und so die Vielfalt der jüdischen Küche unmittelbar erleben. So entstand ein besonders anschaulicher Zugang zu gelebtem jüdischem Alltag.





