Kranzniederlegung am 27.01.2025
Foto: ©Jüdische Gemeinde Kiel und Region
Anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages am 27. Januar 2025 hat die Landespolizei in diesem Jahr zum Gedenken an den Kieler Juden Adolf Feybusch eingeladen.
Nach der Reichspogromnacht vom 9.11.1938 wurde Adolf Feybusch zusammen mit anderen Kieler Juden von der Kieler Polizei in „Schutzhaft“ genommen, vom Polizeigefängnis in der Düppelstraße (heute 1. Polizeirevier) ins Gerichtsgefängnis in der Gartenstraße (heute Polizeidirektion) gebracht und am 11.11.1938 ins KZ Sachsenhausen deportiert. Bereits einen Monat nach seiner Entlassung starb er an den Folgen der dort herrschenden katastrophalen Lebensbedingungen und schwerster Zwangsarbeit.
Um die Erinnerung an Adolf Feybusch wach zu halten und ihn zu ehren, legten Vertreter der Landespolizei am 27.01.2025 einen Kranz am Denkmal beim 1. Polizeirevier in Kiel nieder.
Unsere Gemeinde war bei dieser Gedenkveranstaltung durch das Vorstandsmitglied Sergej Strakhov vertreten.
Quellen:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/58623/5956394





