Nur mit Stimme und Gitarre
Foto: ©Jüdische Gemeinde Kiel und Region e.V.
In seinem neuen Programm "Tangos, barcos y judíos" macht sich Miguel Wolf auf die Suche nach den jüdischen Spuren im argentinischen Tango. Und er wird fündig: Komponisten, Texter, Musiker, Orchesterchefs, Verleger und Radiomoderatoren. Aus Osteuropa kamen sie nach Argentinien und der Tango öffnete Ihnen die Türen in die Gesellschaft. Nicht immer unter ihrem wahren Namen, denn „wenn du Tango singen willst, heißt du besser weder Leon noch Zucker".
Am 17. November durfte sich unser Publikum auf Geschichten und Tangos von Raúl Kaplún (Israel Kaflun), Chico Novarro (Bernardo Mitnik) und vielen anderen freuen. Im intimen Rahmen, nur mit Stimme und Gitarre, nahm Miguel Wolf das Publikum mit auf eine musikalisch-biografische Reise durch die Tangolokale von Buenos Aires.
Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Schleswig-Holstein e.V. statt.

Foto: ©Miguel Wolf
Miguel Wolf wurde in Chile als Nachkomme emigrierter deutscher Juden geboren und lebt seit 35 Jahren in Hamburg. Zahlreiche Reisen führten ihn nach Buenos Aires, wo er Unterricht bei Patricia Andrade (Gesang) und Ramón Maschio sowie Adrian Lacruz (Gitarre) erhielt. Er sagt von sich selbst: Tango, das ist meine Krankheit und meine Medizin!





