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Solidarität mit der Alevitischen Gemeinde Schleswig-Holstein

Nach der Schändung alevitischer Gräber in Kiel setzen Politik und Religionsgemeinschaften bei einer Gedenkveranstaltung ein Zeichen für Solidarität und Zusammenhalt.


28. Juni 2026, Südfriedhof Kiel. Gedenk- und Solidaritätsveranstaltung nach der Schändung alevitischer GräberGedenk- und Solidaritätsveranstaltung nach der Schändung alevitischer Gräber, Südfriedhof Kiel am 28. Juni 2026. 

Foto: @Ibrahim Ortaçer

 

KundgebungIn ihrer Ansprache erklärte Viktoria Ladyshenski ihre Solidarität und ihr Mitgefühl und machte die Bedeutung eines wehrhaften Vorgehens gegen Menschenfeindlichkeit deutlich.

Foto: @Ibrahim Ortaçer


Auf dem Kieler Südfriedhof wurden mehrere Gräber des alevitischen Gräberfeldes beschädigt. Unbekannte Täter besprühten die Grabstätten mit roter Farbe. Dabei wurden Namen sowie Porträts der Verstorbenen teilweise unkenntlich gemacht. Die Tat löste in Schleswig-Holstein großes Entsetzen aus. Am Sonntag, den 28. Juni 2026, fand eine Gedenk- und Solidaritätsveranstaltung statt. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der alevitischen Gemeinde sowie aus Politik und Religionsgemeinschaften nahmen an der Kundgebung teil.

 

Alle Redner betonten, wie wichtig es gerade in solchen Momenten ist, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu zeigen und die Werte eines friedlichen Miteinanders sichtbar zu verteidigen.

Auch Viktoria Ladyshenski, Geschäftsführerin der Jüdischen Gemeinschaft Schleswig-Holstein, brachte in ihrer Rede ihre Solidarität und Anteilnahme zum Ausdruck. Sie machte deutlich, dass politische Floskeln wie „Das hat keinen Platz“ nicht ausreichen.  Vielmehr müsse Politik und Gesellschaft wehrhaft gegen jede Form von Menschenfeindlichkeit und Menschenverachtung zusammenstehen.